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Wir leben Kindergartenfrei, was kommt denn danach..?

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Herausgegeben von in Schultransformation ·
#Kindergartenfrei #Schulfrei #Freiheit #Liebe # Kreativität # Potentialentfaltung

Ich bin gelernte Erzieherin und habe in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet siehe auch meine Lebenserinnerungen. Für mich war der Alltag Routine; doch Unbehagen hatte ich schon vom ersten Moment an.

Weinende Kinder wurden mir täglich in den Arm gereicht, ich wischte tränen weg und spendete Trost mit Schnuffeltuch, Kuschel, Schnuller und Flasche, dort wo nur Mama und Papa die Welt wieder ins Lot bringen konnten, übernahm ich diese wichtige Funktion.
Klar gab es auch diese Wundermomente, diese Gänsehautgefühle, dieses ich liebe meinen Job!
Ich erlebte einige erste Male, die den Eltern entgangen waren, ich hielt es so gut es mir gelang für sie fest. Ich sah wie aus Babys kleine Leute wurden und aus Vorsicht wurde Mut. Wie Materialvielfalt und auch die Vielfalt an Bezugspersonen den Alltag bereichern. Was es heißt einen ersten Freund zu haben, oder alleine das erste mal auf das Klo zu gehen. ‚Ich durfte das unglaubliche Gefühl erleben, was es bedeutet, im Team eine Verantwortung für 2 duzend Kinder unter 3 Jahren zu übernehmen. Ich Durfte vor den Eltern dieser Kinder sprechen und habe Anerkennung und Dankbarkeit erhalten, für etwas dass ich tat, weil ich dachte das muss so sein.
Dann wurde ich Schwanger und aufgrund meines Jobs „der wohl gefährlich war für Kinder(im Bauch)“  Krank geschrieben. Und so hatte ich nun 7 Monate Zeit zuhause. Das erste mal seid ich 3 Jahre alt war machte ich nichts, außer das was mir gut tat. Und alle unterstützen mich darin, denn ich war ja schwanger. Denn auch wenn man als Kind in den Kindergarten geht, macht man ja immer irgend was….Nun machte ich also mal nichts, außer dass ich nachdachte.
Nun begann ich meine gesamte Haltung gegenüber den kleinen Menschen neu aufzurollen. Gar nicht so sehr meinen Umgang mit ihnen, sondern das Wissen über sie, warum sie etwas so taten und nicht anders.
Als wir unser erstes Mädchen nach einer geplanten fast Hausgeburt dann im Krankenhaus in den Händen hielten, war mir die Welt so unwirklich so verschoben so unsagbar nicht erklärbar. Ich machte mich mit meinem Mann auf eine Reise, die bis heute jeden Tag unser größtes Abenteuer ist,  Mutter und Vater zu sein.
Nun nachdem wir dann irgendwann beschlossen, nein unser Kind kommt nicht in die Krippe und nein auch nicht in den Kindergarten.

Mehr dazu findest Du auch unter www.kindergartenfrei.org

Leben wir bis heute Kindergarten-Frei!

Irgendwann fragten wir uns dann, wie es weiter gehen soll, zunächst war klar Schule (heute 2017) ist definitiv eines der Dinge, die wir hinterfragten auf unserer Abenteuerreise.

Wenn dann eine demokratische Schule! Dazu schrieb ich hier...

Nun, so kam es, dass ich eine Demokratische Schule in Schneverdingen gründen wollte und mich Ende 2015 auf den Weg machte und Konzepte verglich und feststellte, wenn dann so eine Schule für unsere Kinder. Aufgrund privater Umstände verließ ich Anfang Dezember 2016 die Initiative.

Auf meinem „Schul-Umdenk-Weg“ lernte ich vieles dazu und gewann schnell einen Überblick von Schule und kam während dieser zeit auf sogenannte „Unschooler“ oder Freilerner. Obwohl ich eigentlich schon im Sommer 2013 das Buch von André Stern „…und ich war nie in der Schule – Geschichten eines Glücklichen Kindes“ las, vertiefte ich doch erst dann mein wissen.

Ein Leben ganz ohne Schule, geht das?

Diese frage ist sehr spannend und es ist faszinierend antworten zu entdecken und aktiv umzudenken.

Möchtest Du dich ein wenig belesen oder sagst Dir „hey genau das spricht mich sehr an“, dann findest Du weitere Infos zu anderen Blogs, Büchern etc. zum Thema im Verzeichnis von WeltFairWandler.com in der Kategorie Bildung und Familie. Oder hast Du jetzt Lust bekommen richtig aktiv zu werden, dann kannst Du z.B. den Schulfrei Bewegung e.V. unterstützen.

„Gestalte unser Handeln mit. Diskutiere in unserer Vereinsgruppe, wie Bildung ohne Schule aussieht. Wie man Schulverweigerern eine super Bildung bietet und soziale Teilhabe ermöglicht.

Bringe Deine Ideen ein, wie wir dieses Ziel erreichen können. Lass uns zusammen die Mittel aufbringen, um möglichst viele Menschen über diese Alternative zu informieren. Ungefähr 300.000 Schüler verweigern sich in Deutschland – wir bieten ihnen eine echte und erstklassige Chance.
Niemand soll mehr ausgeschlossen, kein Kind soll mehr ignoriert und kein Jugendlicher gegen seinen Willen in die Schule reintegriert werden.“ (Quelle: https://schulfrei-bewegung.de/der-verein/)



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Ann-Kathrin Prelle

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