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An: Verwaltungsgericht München, Kultusministerium, Regierung von Oberbayern

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Herausgegeben von in Schultransformation ·
Liebe zuständige Behörde in Bayern,

unter folgendem Link könnt ihr hören, wie Kinder und Eltern weinen.


Ihnen wurde die Hoffnung genommen!

Die Hoffnung dass ihre Kinder gesehen werden, als vollwertiger gleich würdiger Mensch!

überall ist zu lesen, dass ihr nun prüft, ob der letzte Funke Hoffnung genommen wird und die “Sudbary Schule Ammersee” geschlossen bleibt.

Aber und das habt ihr nicht bedacht, mit dieser Tat, dass ihr die “Sudbary Schule Ammersee” geschlossen habt, wird hier gerade was anderes geprüft. IHR. Und zwar von Tausenden. In unzähligen Kreisen wird Eure Tat gerade sehr kritisch betrachtet. Sollte da jetzt ein Fehler passieren, wird das zu einem Wiederstand von Menschen aus ganz Deutschland führen.

Woher ich das weiß? Ich befinde mich in einem Netzwerk von Menschen, die für solche Schulen kämpfen. Wenn Eure Behörde jetzt klar macht, was für eine Macht sie hat und mit welcher Gewalt diese eingesetzt wird, dann wird uns unweigerlich klar, dass wir unsere Macht zeigen müssen, damit uns niemals die Hoffnung genommen wird!!!

Ich bitte Sie nun, dass Sie gut darüber nachdenken, was ihre Entscheidung für Wellen schlagen würden. Die Bewegung des Umdenkens in Punkto Schule in Deutschland war noch nie so stark. Kinder, Absolventen, Eltern, Großeltern, Familien, Lehrer und sogar Regel Schulen befinden sich im Auf- und Umbruch zu neuen Ufern. Die “Sudbary Schule Amersee” ist da eine der führenden Beispiele für alle Umdenker, sehr häufig wird sie als Beispiel für eine funktionierende Demokratische Schule genannt, eine Schule der Zukunft.

Die Wellen sind schon in Gang. Die Menschen tun sich zusammen, um zu kämpfen für die Hoffnung. Vielleicht musste das so passieren. Ich glaube daran dass alles einen Sinn hat. Denn jetzt haben alle alternativen Schulen in Deutschland inklusive aller Beteiligten Menschen die für eine freie Bildung einstehen, einen gewaltigen Grund, um gemeinsam für das Gute einzustehen. Ihre Macht zeigt all diesen Menschen, dass Macht missbraucht werden kann und dann in  Gewalt umschlägt.



Hiermit zeige ich mein Gesicht für eine freie demokratische Bildung unserer Kinder, die durch sämtliche Forschungsergebnisse, von führenden Hirn- und Bindungsforschern fundiert ist, als der beste und damit einzig richtige Weg Kinder lernen zu lassen.

Wir sind stark. Wir sind viele. Und wir halten zusammen. Denn wir wollen dass unsere Kinder die besten Chancen im Leben haben, um zu freien, selbst wirksamen, gesunden, Querdenkenden, resilienten Erwachsenen werden, die sich um unvermeidliche Dinge kümmern müssen, die in unserer heutigen Zeit geschehen.

Zum Abschluss zitiere ich Worte einer sehr beeindruckenden Frau Astrid Lindgren, mit ihrer Dankesrede beim Empfang des Friedenspreises des deutschen Buchhandels.

“Ich glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern. Sie, meine Freunde, haben Ihren Friedenspreis einer Kinderbuchautorin verliehen, und da werden Sie kaum weite politische Ausblicke oder Vorschläge zur Lösung internationaler Probleme erwarten. Ich möchte zu Ihnen über die Kinder sprechen. Über meine Sorge um sie und meine Hoffnungen für sie. Die jetzt Kinder sind, werden ja einst die Geschäfte unserer Welt übernehmen, sofern dann noch etwas von ihr übrig ist. Sie sind es, die über Krieg und Frieden bestimmen werden und darüber, in was für einer Gesellschaft sie leben wollen. In einer, wo die Gewalt nur ständig weiterwächst, oder in einer, wo die Menschen in Frieden und Eintracht miteinander leben.

Gibt es auch nur die geringste Hoffnung darauf, daß die heutigen Kinder dereinst eine friedlichere Welt aufbauen werden, als wir es vermocht haben ? Und warum ist uns dies trotz allen guten Willens so schlecht gelungen ?

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, welch ein Schock es für mich gewesen ist, als mir eines Tages – ich war damals noch sehr jung – klar wurde, daß die Männer, die die Geschicke der Völker und der Welt lenkten, keine höheren Wesen mit übernatürlichen Gaben und göttlicher Weisheit waren. Daß sie Menschen waren mit den gleichen menschlichen Schwächen wie ich. Aber sie hatten die Macht und konnten jeden Augenblick schicksalsschwere Entscheidungen fällen, je nach den Antrieben und Kräften, von denen sie beherrscht wurden.

So konnte es, traf es sich besonders unglücklich, zum Krieg kommen, nur weil ein einziger Mensch von Machtgier oder Rachsucht besessen war, von Eitelkeit oder Gewinnsucht, oder aber – und das scheint das häufigste zu sein – von dem blinden Glauben an die Gewalt als das wirksamste Hilfsmittel in allen Situationen. Entsprechend konnte ein einziger guter und besonnener Mensch hier und da Katastrophen verhindern, eben weil er gut und besonnen war und auf Gewalt verzichtete.

Daraus konnte ich nur das eine folgern: Es sind immer auch einzelne Menschen, die die Geschicke der Welt bestimmen. Warum aber waren denn nicht alle gut und besonnen? Warum gibt es so viele, die nur Gewalt wollten und nach Macht strebten ? Waren einige von Natur aus böse ? Das konnte ich damals nicht glauben, und ich glaube es auch heute nicht.

Die Intelligenz, die Gaben des Verstandes mögen zum größten Teil angeboren sein, aber in keinem neugeborenen Kind schlummert ein Samenkorn, aus dem zwangsläufig Gutes oder Böses sprießt. Ob ein Kind zu einem warmherzigen, offenen und vertrauensvollen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist, je nachdem, ob sie ihm zeigen, was Liebe ist, oder aber dies nicht tun. »Überall lernt man nur von dem, den man liebt«, hat Goethe einmal gesagt, und dann muß es wohl wahr sein. …”


In diesem Sinne:

Sie haben die Macht und können in diesem Augenblick schicksalsschwere Entscheidungen fällen, je nach den Antrieben und Kräften, von denen sie beherrscht werden.

Nutzen Sie ihre Position für die gute Seite und machen sie die Schließung der “Sudbury Schule Ammersee” bitte rückgängig. Zeigen Sie nun Ihr Gesicht für den Bildungswandel in Deutschland, welcher über kurz oder lang nicht aufhaltbar ist.


In positiver Erwartung Ihrer Stellungnahme verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Ann-Kathrin Prelle



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Ann-Kathrin Prelle

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