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Urinstinkt, oder ich glaube so ist es gut….

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Herausgegeben von in Intuition ·
Als Mensch haben wir einen natürlichen Instinkt. Das heißt wir wissen, ohne es wirklich zu wissen, was jetzt gerade gut oder schlecht ist. Beispiele dafür gibt es im Alltag ständig.

Du reichst an der Wurstpackung und weißt, die ist schlecht. Natürlich kannst du es in diesem Moment nicht wirklich wissenschaftlich belegen, trotzdem schmeißt du sie weg.

Oder ein anderes Beispiel, im Büro angekommen, findest du deine weinende Kollegin vor, was machst du ganz automatisch? Du gehst zu ihr und je nach eurer Beziehung fragst du entweder nach, was los ist oder du nimmst sie sogar in den Arm. Oder legst eine Hand auf ihre Schulter. Das machst du einfach. Dein Körper reagiert ganz automatisch.

Andere Situation, du wachst nachts auf, ein Alptraum. Brrrrrr…. ,der Schauer ist noch immer auf deiner Haut zu spüren. Du drehst dich um und rückst etwas näher an deinen Partner. Vielleicht kuschelst du dich auch an ihn. Du tust es einfach. Dein Körper sehnt sich nach Nähe. Und ohne nachzudenken, gibst du deinem Gefühl nach.

Du bist verreist und suchst dringen eine Toilette. Du schaust dich um und erblickst eine nette Dame, mit Händen und Füßen schaffst du es dann und zack schon bist du deinem Ziel nahe, nur noch kurz um die Ecke. Dein Gefühl hat dich geleitet und du bist zu der freundlichen Frau gegangen, um sie zu fragen. Das hast du automatisch gemacht.

Solche Dinge gibt es immer wieder und wir gehen ganz natürlich damit um. Natürlich ist manches auch Erfahrung oder elerntes verhalten, dennoch die meisten Dinge sagt uns unser Instinkt. Wir reagieren auf unsere Sinne und tun dies, als wenn wir nie etwas anderes gelernt hätten.

Haben wir ja auch nicht. Auch in dieser Welt, nicht nur in Zeiten der Höhlenmenschen, sind unsere Sinne gefragt.

Aber dann kommt da etwas, das geht wohl nicht ohne Bauchgefühl oder Gespür. Kinder! Oder Säuglinge!

Wie geht das mit denen? Wir vergessen unseren Instinkt und lesen stattdessen Ratgeber. Wir hören nicht auf das Innere! Wir hören auf Fremde, die uns sagen wie das geht. Am besten auf Leute, die selber keine Kinder haben, die Wissen, dass dieses und jenes am besten ist für uns!

Aber warum? Warum können wir das in diesem natürlichen Teil unseres Lebens nicht tun.

Die Antwort ist einfacher, als man denkt. Erstens sind Kinder heutzutage so wichtig und man will es einfach Super gut machen. Zweitens in keiner anderen Zeit hat es soviel zum Thema Kinder in der Öffentlichkeit gegeben, wie heute. Überall wirst du als Eltern eines besseren belehrt. Im Bus, in der Bahn, im Wartezimmer im Einkaufsladen, beim Bäcker, auf der Straße, im Radio, im Fernsehen, überall sind Bilder oder Werbung mit Vorschlägen, die alles besser wissen, als du. Und dadurch, dass es allen so geht, bekommst du dann noch von allen Freunden und vor allem von den Verwandten gesagt, wie es zu laufen hat.

Du siehst überall die neusten Themen und automatisch ist dir es wichtig ,mit deinem Kind das umzusetzen. Dadurch befindet man sich in einem Kreislauf. Und plötzlich sind Kinder, die auf dem natürlichstem Wege zu uns kommen, dass Komplizierteste, was die Menschheit je gesehen hat.

Dadurch wirst du unsicher! Du vergisst deinen Instinkt und handelst nach Betriebsanleitung. Aha… Da blinkt es rot, hier muss ich jetzt genau jetzt drücken, Obwohl es doch viel einfacher geht.

Es fängt schon mit der Schwangerschaft und mit der Geburt an. Dazu aber in einem anderen Artikel mehr.

Bleiben wir mal beim Säugling und seinen Eltern, in der Anfangszeit. Nach der Geburt wollen die meisten Eltern vor allem eins, Ruhe und Entspannung. Was das im einzelnen für dich heißt, weisst du sicher am besten.

Und vor allem wollen ab jetzt alle möglichen Menschen auch etwas von dir, obwohl es reicht, dass du und dein Baby etwas wollen. Nein, da kommen Ärzte, Hebammen, Freunde, Verwandte, alle wollen etwas. Jeder gibt dir Vorschläge. Aber wichtig ist jetzt, dass du das, was du brauchst auch einfach tust. Da fängt es nämlich schon an, hör auf dein Inneres und auf dein Baby. Wenn du dich gut fühlst, fühlt sich dein Baby auch gut. Z.B. Ob du stillst, oder die Flasche gibst, das ist einfach dein persönlicher eigener Prozess. Egal was irgend jemand sagt, mach es so wie es dein Herz dir sagt.

Du bist müde und du wirst noch müder. Was nützt da ein schreiendes Kind. Deswegen sag ich immer so wie es das Kind möchte so ist es auch gut für uns als Eltern den so haben wir weniger Stress und bekommen mehr schlaf und mehr Energie. Die dann wiederum dem Kind zugute kommt.

Einfacher geht’s nicht. Mach das was dein Kind braucht und so wirst du entlohnt.

So zieht es sich durch den Alltag. Es ist irgendwie auch meditativ Eltern zu werden. Wenn du nämlich genau auf dein Kind hörst, also auf die Instinkte und Sinne deines Babys. Dann hörst du auch mehr auf dich und deinen Körper. Da merkt man viel mehr was man selber gerade braucht. Und es wird einem bewusst wie wir durch die stressige Welt unseren Körper mit seinen natürlichen Instinkten gar nicht mehr kennen.

In diesem Sinne. Nutze die Chance dich auf dich selbst zu besinnen!

Dein Alltag ist ihre Kindheit.

Deine Anni



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Ann-Kathrin Prelle

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